
Ich bin 1987 in Plauen geboren und in Theuma im Vogtland aufgewachsen. Als gebürtige Plauenerin verbinde ich eine besondere emotionale Bindung zu dieser Region – sie ist der Ort meiner Wurzeln, meiner Heimat und meines gegenwärtigen Wohnortes.
Den Mittelpunkt meines persönlichen Lebens bilden meine Kinder. Sie agieren als meine wertvollsten Vertrauten, konstruktiven Kritiker und zuverlässigen Orientierungspunkte.
Der Einzug in den Sächsischen Landtag als Abgeordnete der SPD-Fraktion im Jahr 2014 war ein Wendepunkt meines politischen Wirkens. In dieser Zeit gelang es mir, bedeutende Fortschritte in den Bereichen Kindertagesbetreuung, Jugendförderung und Schulwesen zu erzielen. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung kehrte ich im November 2021 in den Landtag zurück und engagiere mich seither erneut als Abgeordnete der SPD-Fraktion.
Seit 2019 bin ich als Kreisrätin tätig. Diese Verantwortung baue ich auf langjährige kommunalpolitische Erfahrungen auf, die ich von 2009 bis 2022 als Stadträtin in Plauen gesammelt habe. Im Kreistag fungiere ich als Fraktionsvorsitzende der SPD.
Im Januar 2025 wurde ich zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Sächsischen Landtag für die 8. Legislaturperiode (2024–2029) bestellt. Dieses Vertrauen ehrt mich außerordentlich, und ich freue mich auf die damit verbundenen neuen Herausforderungen und Verantwortungen.
Ich bin mit 15 Jahren den Jusos beigetreten und mit 16 in die SPD eingetreten.
Warum?
Die SPD steht für Solidarität. Das ist für mich die Grundlage unseres Zusammenlebens. Ohne Solidarität geht es nur noch um das Individuum. Aber wir leben alle in einer Gesellschaft zusammen. Und die SPD setzt sich für ALLE ein.
Während meiner Schulzeit war ich im Schüler- und Landesschülerrat aktiv. Dabei bin ich vor allem über eine Frage zur Politik gekommen:
Wie stellt man sich eine gute Schule vor?
Zu diesem Thema gab es Treffen mit dem Kultusministerium. Dabei hat mich damals bereits beeindruckt, wie ich als junger Mensch Politik in meiner Umgebung mitgestalten kann.
Nach meinem Abitur 2005 habe ich zunächst Politikwissenschaften an der TU Chemnitz und später Geschichte an der Universität in Leipzig studiert. 2012 schloss ich mein Studium ab.
Nach einer kurzen Babypause arbeitete ich beim Verein Vivere e. V. und danach im Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gunkel.
Zwischen 2014 und 2019 war ich Mitglied der SPD-Fraktion des sächsischen Landtags.
Zuletzt war ich als Leiterin des Beratungszentrums Dresden bei der Verbraucherzentrale Sachsen angestellt.
Seit November 2021 sitze ich wieder im Landtag, nachgerückt für den Bundestagsabgeordneten Holger Mann.
Die Abgeordneten haben nach der Sächsischen Verfassung Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung, über die sie als Gesetzgeber selbst zu entscheiden haben.
Weitere Informationen sind hier zu finden:
Zudem steht mir steht ein Budget von 1.500 € pro Jahr für die Anreise und Verpflegung von Besuchergruppen zur Verfügung.
Bei einem Interesse an einer solchen Besuchergruppe melden Sie sich bitte bei meiner Büroleiterin. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich vorrangig Besuchergruppen aus dem Vogtland einlade.
- seit 2007: Mitglied des SPD-Landesvorstandes
- 2009 bis 2012: Vorsitzende der Jusos Sachsen
- 2009 bis 2022: Stadträtin in Plauen
- seit 2019: Kreisrätin im Vogtlandkreis
- 2012 bis 2014: stellvertretende Vorsitzende der SPD Vogtland
- bis 2024 Aufsichtsrat Theater Plauen-Zwickau
- Beisitzerin AWO Landesvorstand
- seit 2022: Vorstand FC Landtag
- seit 2022: Mitglied bei der Landesfachstelle Männerarbeit bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. (JuMA)
- seit 2022: Vorstandsmitglied Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. (SLFG)
Ich pendle regelmäßig zwischen meinen Aufgaben im Vogtland und meiner Arbeit im Sächsischen Landtag in Dresden. Der Tag beginnt für mich meist früh: Gegen sechs Uhr stehe ich auf, bereite meine Kinder auf die Schule und den Kindergarten vor – und starte dann in mein politisches Pensum.
Die größte Herausforderung ist es, Hauptamt, Familie und Ehrenamt miteinander zu vereinbaren. Dabei bin ich besonders dankbar für die Unterstützung meiner Familie – ohne sie wäre vieles im Alltag kaum zu stemmen.