Zeige, dass Dir soziale Politik
wichtig ist.

Juliane 
Pfeil

FÜR DICH. FÜR MORGEN. FÜRS VOGTLAND.

Ich bin Ihre Landtagsabgeordnete und Kreisrätin der SPD und vertrete die Interessen von Plauen und dem Vogtlandkreis im Sächsischen Landtag sowie im Kreistag des Vogtlandes.

Nach den schwierigen Nachwendejahren hat sich Plauen gut erholt. Längst findet man in Plauen sowie im Vogtlandkreis gute Chancen für Ausbildung und attraktive Arbeitsplätze. Stadt und Region bieten zudem für junge Familien und Kinder gute Lebens- und Wohnbedingungen. Als Ihre SPD-Landtagsabgeordnete ist es mein Ziel, diesen Weg sozial gerecht und nachhaltig weiterzugehen. Ich setze mich dafür ein, dass sich die Bedingungen für alle weiter verbessern und sich das Vogtland zukunftsfähig aufstellt. 

Eure
Juliane Pfeil


Sachsen führt die Qualifizierungszeit ein

Qualifizierungszeit kommt – auch für das Vogtland

Ab dem 1. Januar 2027 erhalten Beschäftigte in Sachsen einen gesetzlichen Anspruch auf drei Tage bezahlte Qualifizierungszeit pro Jahr.

Für die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist dieser Beschluss ein Meilenstein für eine moderne Arbeitskultur: Gute Arbeit bedeutet nicht nur faire Bezahlung, sondern auch Zeit für Qualifizierung, Engagement und Weiterentwicklung. Damit löst die SPD ein zentrales Wahlversprechen ein und stärkt die Menschen, die durch ihre tägliche Arbeit und ihren Einsatz die Gesellschaft zusammenhalten.

Besonders für die Menschen, die sich in Vereinen und Verbänden engagieren, schafft das neue Gesetz dringend benötigte Freiräume. Dieser Erfolg ist den vielen Engagierten vor Ort zu verdanken, die gemeinsam mit der SPD dafür gekämpft haben.

„Die Qualifizierungszeit gibt diesen Menschen endlich den Rückhalt, den sie verdienen.“ – Juliane Pfeil, stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Ob für die Arbeit im Sportverein, bei der Feuerwehr, in der Jugendarbeit oder in sozialen Initiativen – diese Zeit ist kein Urlaub, sondern ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft. Die Qualifizierungszeit bietet nun die notwendige Unterstützung für Trainerlizenzen oder Lehrgänge bei Rettungsdiensten direkt vor Ort.

Das neue Gesetz sichert feste Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Betriebe:

  • Drei Tage pro Jahr: Der Anspruch kann für berufliche Weiterbildung, die Qualifizierung für ein Ehrenamt sowie für politische Bildung genutzt werden
  • Planungssicherheit: Die Qualifizierungszeit muss mit einem Vorlauf von zwölf Wochen beantragt werden
  • Entlastung für kleine Betriebe: Arbeitgeber mit weniger als 20 Beschäftigten erhalten vom Freistaat Sachsen eine anteilige Erstattung des Arbeitsentgelts
  • Betriebliche Organisation: Um den Betriebsablauf zu schützen, kann der Anspruch versagt werden, wenn bereits ein Viertel der Belegschaft die Qualifizierungszeit im laufenden Jahr in Anspruch genommen hat

Die Einführung der Qualifizierungszeit ist ein entscheidender Schritt für starke Ehrenämter und mehr Weiterbildung im Freistaat. Für die SPD ist klar: Mit diesem Gesetz werden die Menschen gestärkt, die Sachsen jeden Tag voranbringen.


Tarifabschluss bei Sternquell

Ein wichtiges Signal – aber der Einsatz für faire Löhne geht weiter

Am 30. Januar 2026 wurde nach drei Verhandlungsrunden und einem Warnstreik ein neuer Tarifabschluss für die Beschäftigten der Sternquell Brauerei in Plauen erzielt. Die Einigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Arbeitgeberseite bringt eine stufenweise Lohnerhöhung sowie zusätzliche Zahlungen mit sich.

Konkret bedeutet das: Ab dem 1. Februar 2026 steigen die Löhne um 3,8 %, zum 1. Januar 2027 folgen weitere 2,5 %. Außerdem gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 438 Euro im Februar sowie eine Erholungsbeihilfe von 150 Euro im März. Auch die Auszubildenden erhalten mehr Geld, auch wenn die genaue Höhe nicht öffentlich gemacht wurde. Der neue Tarifvertrag gilt für 22 Monate.

Ich begrüße dieses Ergebnis ausdrücklich. Die Kolleginnen und Kollegen bei Sternquell haben sich mit viel Engagement und Ausdauer für bessere Bedingungen eingesetzt – dieser Einsatz verdient Respekt und Anerkennung.

Doch gleiche Arbeit wird weiterhin unterschiedlich bezahlt.

Trotz des Abschlusses bleibt ein strukturelles Problem bestehen: Noch immer gibt es deutliche Lohnunterschiede innerhalb der Region. So lagen die Löhne bei der Radeberger Brauerei – im selben Tarifgebiet Sachsen/Thüringen – bereits vor der Einigung teils rund 400 Euro über dem Niveau in Plauen. Auch der Vergleich mit westdeutschen Standorten zeigt, dass gleiche Arbeit nicht überall gleich vergütet wird.

Für mich ist klar: Der Wohn- oder Arbeitsort darf nicht darüber entscheiden, wie viel ein Mensch für seine Leistung bekommt. Faire Löhne sind eine Frage der Gerechtigkeit – aber auch eine Voraussetzung dafür, dass junge Menschen in der Region bleiben und unsere Städte und Gemeinden eine Zukunft haben.

Mein Einsatz gilt dem Vogtland – und denen, die hier arbeiten.

Als Abgeordnete für das Vogtland werde ich mich weiterhin dafür stark machen, dass strukturschwächere Regionen wie unsere nicht abgehängt werden. Es braucht gerechte Löhne, gute Arbeitsbedingungen und politische Rahmenbedingungen, die den Menschen vor Ort zugutekommen.


Energie mit Verantwortung

Photovoltaik im Einklang mit Natur und Klimaschutz: SPD setzt auf ausgewogenen Ausbau in Sachsen

Photovoltaik spielt im Kontext der Energiewende eine immer größere Rolle. Sie ermöglicht eine dezentrale Stromerzeugung, stärkt die regionale Wertschöpfung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der sächsischen Energie- und Klimaziele.

Um den notwendigen Ausbaupfad zu realisieren, bedarf es einer verantwortungsvollen Abwägung zwischen Energieerzeugung, Umwelt- und Naturschutz. Der gezielte Ausbau von Photovoltaik soll daher im Einklang mit den Zielen einer nachhaltigen Flächennutzung sowie des Wald- und Klimaschutzes erfolgen.

Ein pauschales Verbot von Photovoltaik im Wald lehnen wir aus verfassungsrechtlichen Gründen und analog zur Rechtsprechung bei Wind im Wald ab. Wir begrüßen es jedoch, wenn möglichst kein Wald für Photovoltaik geopfert wird, und der Freistaat dafür zukünftig keinen Staatswald zur Verfügung stellt sowie ermessenslenkende Leitlinien für die Verwaltung herausgibt.

Windenergieanlagen im Wald bewerten wir durchaus anders als Photovoltaik-Freiflächenanlagen, weil sie im Regelfall deutlich weniger Fläche beanspruchen, standortgebunden sind und bestimmte Waldfunktionen weitgehend erhalten bleiben.

Der Freistaat hat nach wie vor großen Nachholbedarf bei erneuerbaren Energien. Als SPD-Fraktion wollen wir den Ausbau gemeinsam mit den Menschen und Kommunen und im Einklang mit dem Umwelt- und Naturschutz weiter vorantreiben.


Sachsenfonds 

Der Sachsenfonds startet mit 94,44 Millionen Euro für das Vogtland und setzt damit ein deutliches Zeichen für Zukunft & Zusammenhalt.

Gemeinsam mit meiner Bundestagskollegin Kathrin Michel darf ich verkünden: Der Sachsenfonds ist Realität! In den nächsten zwölf Jahren stehen 4,8 Milliarden Euro für Sachsen bereit – und davon 94,44 Millionen Euro direkt für das Vogtland als eigenverantwortliches Kommunalbudget.

Wir setzen damit ein Zeichen: Verantwortung vor Ort statt zentralistischer Gängelung. Die Idee dazu kam übrigens vor vier Jahren aus unserer SPD-Landtagsfraktion – jetzt wird sie Wirklichkeit.

Was das heißt?

✅ Massive Investitionen in Krankenhäuser, Schulen und Straßen
✅ Bürokratiearm und mit echter Entscheidungsmacht vor Ort
✅ Ein starker Impuls für unsere Städte, Gemeinden und Landkreise

 60 % des Sachsenfonds fließen direkt in die Kommunen – das ist eine echte Stärkung der Regionen!

„Der Sachsenfonds ist unser Investitionsprogramm für wirtschaftlichen Aufschwung, moderne Infrastruktur und sozialen Zusammenhalt – gerade auch im ländlichen Raum.“ – Juliane Pfeil, MdL

Mehr Infos gibt’s hier:  SPD Fraktion zum Sachsenfonds


Masterplan Südwestsachsen

 Der Sächsische Landtag hat am 30. Oktober 2025 den „Masterplan Südwestsachsen” beschlossen.

Das Ziel: Die Industrieregion durch den Strukturwandel in der Automobilindustrie zukunftsfest zu machen.

Fast ein Viertel aller Arbeitsplätze in Südwestsachsen hängen an der Autoindustrie. Etwa 20.000 Jobs sind von der Transformation betroffen. Der Freistaat stellt 600.000 Euro für die Konzeptphase und mindestens 100 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds für die Umsetzung bereit. Der Regionalkonvent (Landräte und Oberbürgermeister von Chemnitz) koordiniert den Prozess zusammen mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft bis Ende 2026. Partizipativer „Bottom-up”-Prozess mit Workshops und Zukunftswerkstätten vor Ort.

Das Ziel ist: Südwestsachsen soll Industrie- und Automobilland bleiben und gleichzeitig zum Motor für Innovation und nachhaltige Wertschöpfung werden.

„VW und die gesamte Zulieferbranche müssen Teil der Lösung sein – nur gemeinsam sichern wir Jobs und schaffen neue Perspektiven für die Region.”, so Juliane Pfeil (stellvertretende Fraktionsvorsitzende)

Mehr Infos gibt’s hier: SPD Fraktion zum Masterplan