
Ich bin seit über 20 Jahren aktives Mitglied der SPD und setze mich mit Leidenschaft für ein solidarisches und gerechtes Miteinander ein. Als Landtagsabgeordnete und Kreisrätin möchte ich eine verlässliche Ansprechpartnerin für alle Menschen im Freistaat sein.
In meiner Funktion als Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag trage ich die Verantwortung für die Themenbereiche
Haushalt und Finanzen,
Energie und Klimaschutz
sowie Kommunalpolitik.
Gerade in diesen zentralen Politikfeldern sehe ich große Chancen und Herausforderungen. Gemeinsam gilt es, die Zukunft Sachsens nachhaltig zu gestalten und unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln.
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien und es braucht einen Technologiemix von Sonne, Wind und Wasser über nachhaltiges Biogas bis zu grünem Wasserstoff. Der Weg dorthin soll so organisiert sein, dass Sachsens Energieversorgung immer sicher, verfügbar und bezahlbar bleibt. Kommunen sollen zudem an den Einnahmen aus erneuerbaren Energien stärker beteiligt werden.
Für ländliche Räume bietet die Energiewende große Potenziale für Wertschöpfung und Beschäftigung. Gewinne der Energieproduktion sollen vor Ort erzielt werden. Dort, wo viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird, sollen alle (Bürger:innen, Kommunen und Unternehmen) davon profitieren.
Der Schutz von Umwelt, Klima und Natur wurde in den letzten Jahrzehnten oft in Konflikt zu wirtschaftlichen und sozialen Zielen gesetzt. Nur wenn wir ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zusammen denken, gelingt uns die Wende hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft im Einklang mit der Natur, die unseren Wohlstand sichert. Für mich ist es in den nächsten Jahren dabei besonders wichtig, verstärkt Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu fördern, die vor allem in den sächsischen Kommunen zum Tragen kommen.
Ziel ist auch, die dramatischen Konsequenzen des Verlustes der Artenvielfalt abzufedern. Ich möchte den Naturschutz stärken, die Lebensräume renaturieren und die ökologischen Funktionen besser miteinander verzahnen. Die Wiedervernässung des Leipziger Auwaldes oder die Umsetzung Schwammstadtkonzept sind Beispiele, wie Hochwasser-, Klima- und Naturschutz intelligent verbunden werden können.
Eine nachhaltige Finanzpolitik hält die Zukunftsbelastungen gering, um die Handlungsspielräume künftiger Generationen zu erhalten. Das gilt nicht nur für zukünftige Ausgaben durch Zins und Tilgungslasten. Ebenso wichtig ist es, durch Investitionen auch die Einnahmeseite der Zukunft, das Inlandsprodukt, zu sichern.
Weil es für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes wirklich wichtig ist: Die sächsische Schuldenbremse muss reformiert werden. Nur so können wir den Standort Sachsen – Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung und Gesundheit, Infrastruktur und Kommunen – leistungsfähig erhalten.
Auch möchte ich Sachsens Kommunen stärken, ihre Finanzkraft verbessern und die Entscheidungsspielräume erhöhen. Dazu gehört auch der Bürokratieabbau – mehr Pauschalen sowie mehr Langfristigkeit bei Fördermitteln mehr Vertrauen, weniger Kontrollen.
Das heißt:
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Ermöglichung kommunaler Investitionsverbünde, in denen benachbarte Gemeinden ein verlässliches Investitionsbudget gemeinsam bewirtschaften
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Umstellung der Förderprogramme auf Zielvereinbarungen und mehrjährige Pauschalen
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Reform des kommunalen Finanzausgleichs insbesondere zur Stärkung der Mittel- und Oberzentren jenseits der kreisfreien Städte
Als Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Kommunalpolitik fungiere ich als zentrale Schnittstelle zwischen der Landesebene und den Kommunen. Diese Position ist entscheidend für die Koordination und Vermittlung von Interessen zwischen Landtag und Gemeinden sowie Städten – denn die kommunale Ebene ist der Ort, wo Politik unmittelbar wirksam wird.
Vor Ort entfaltet sich das Leben in seiner ganzen Vielfalt: Bildung und Wertschöpfung, Kultur und gesellschaftliches Zusammenleben, Umweltschutz und Sport prägen den Alltag der Menschen. Diese Bereiche sind nicht voneinander zu trennen – sie bilden das Fundament einer lebenswerten Gesellschaft. Genau deshalb liegt der Fokus meiner Arbeit auf der kommunalen Ebene, wo diese Aufgaben täglich gelebt werden.
Dabei ist klar: Die Lebensbedingungen in Sachsens Städten, Gemeinden und Regionen sind unterschiedlich – das liegt in der Natur der Sache. Doch Unterschiedlichkeit darf nicht zu Ungleichheit führen. Daher ist es mein zentrales Anliegen sicherzustellen, dass die Chancengerechtigkeit unabhängig vom Wohnort besteht und die Lebensbedingungen gleichwertig bleiben. Mit meiner politischen Kraft werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Chancengerechtigkeit für alle Menschen in unserem Bundesland Realität wird.